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AEVO-Board • Thema anzeigen - Defizite während der Prüfungen - Erfahrungsberichte

Defizite während der Prüfungen - Erfahrungsberichte

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Defizite während der Prüfungen - Erfahrungsberichte

Beitragvon mistral » 17. Aug 2014, 12:11

Hi an alle Ausbilder und diejenigen, die es werden wollen,

gern möchte ich meine Prüfungserfahrung mit euch teilen.
Vielleicht hat ja der ein oder andere eine ähnliche Situation erlebt und ist nun aufgrund seiner schlechten Ergebnisse etwas niedergeschlagen.

Meine Prüfung legte ich im Mai 2014 bei der Handwerkskammer ab.
Als Lehrmittel nutzte ich das Buch „Sackmann IV“.

Vorab sei gesagt, dass ich mit 75 (schriftl.) und 65 (mündl.) Punkten bestanden hab und damit recht unzufrieden bin, da ich mich ausgesprochen gut vorbereitet habe. Das Ergebnis habe ich jedoch akzeptiert.

Die Prüfungsbedingungen waren nach meinem Empfinden nach eine regelrechte Katastrophe.
Es war deutlich zu spüren, dass dort Aufsichtspersonen / Prüfer tätig waren, die methodisch, didaktisch und in Sozialkompetenzen unzureichend geschult / ausgebildet worden sind.

Die Punkte, welche ich als unangenehm empfand möchte ich kurz schildern:

1.

Der Verlauf der schriftlichen Prüfung war von der Aufsichtsperson streng vorgeschrieben. So wurden die Zeiträume für die Bearbeitung festgelegt.

HF 1 von 09:00 - 09:45 Uhr
HF 2 von 09:45 - 10:30 Uhr
15 Min. Pause
HF 3 von 10:45 - 11:30 Uhr
HF 4 von 11:30 - 12:15 Uhr

Klingt so nicht weiter schlimm. Aus bisherigen Prüfungen war ich es jedoch gewohnt, dass man die Reihenfolge beispielsweise von HF 1 und 2 selbst bestimmen kann. So habe ich in HF 1 und HF 2 erst das notiert was ich wusste und war gegen 09:45 Uhr überrascht, dass HF 1 bereits eingesammelt wurde.
Erst auf meine Frage hin, was das solle wurde mir mitgeteilt, dass wir die Aufgaben nacheinander zu lösen hätten und auch nicht mit der nächsten Aufgabe beginnen dürften, bevor wir die Zettel nicht abgegeben haben. Die Frage auf welcher Grundlage das passiert blieb unbeantwortet, meine Zettel wurden mir trotzdem weg genommen.
Im übrigen klingelte von dieser Dame dann über eine Minute lang ihr Handy, bis ein Teilnehmer sie darauf hinwies, dass es sich um ihr Telefon handle. Das Abstellen des Gerätes viel der Aufsichtsperson schwer, sie hatte offensichtlich Schwierigkeiten bei der Bedienung.

2.

Die mündliche Prüfung erfolgte in Gruppen. Da ich zu zeitig da war bekam ich mit, dass nach dem Vortragen der Prüfungen die Prüfer sich kurz berieten und dann die Teilnehmer in den Raum riefen, um die Ergebnisse zu verkünden. Der Aufenthaltsbereich war ca. 15 Meter von der Tür entfernt. Statt diese wenigen Schritte zu gehen öffnete der Prüfer lediglich die Tür und pfiff in einer abfälligen Art nach uns, wie man es nur vom Umgang mit Hunden gewohnt ist. Das Verhalten war derart gravierend, dass eine Strafanzeige auf Grundlage des §185 StGB wegen Beleidigung durchaus gerechtfertigt gewesen wäre.
Des Weiteren halte ich die Praktik für unangebracht nur diejenigen der Gruppe hineinzurufen, die auch bestanden haben. Alle „Durchfaller“ müssen einzeln hinein. Somit weiß jeder der beteiligten sowie unbeteiligten Anwesenden sofort über das Nichtbestehen bescheid. Der perfekte Pranger.

3.

Bei meiner Prüfung letztendlich war es nicht viel besser, jedoch hatte ich das Glück in einer Gruppe zu sein, in der die Prüfer zwar netter waren, aber keineswegs kompetenter.
So wurde uns erst einmal einleitend erklärt, dass es nicht um das fachliche ginge, denn Zitat: "Ich kann das alles und habe auch alles schon gemacht...". Respekt, bei den vertretenen Berufsgruppen Zahntechniker, Maler, Tischler, Schornsteinfeger, Dachdecker, Elektriker, Fleischer, etc.
Es waren immer zwei Prüfer und drei Prüflinge im Raum.
Mein Sitznachbar musste minutenlange Monologe vom Prüfer über sich ergehen lassen und kam nur zu Wort indem er ihm immer wieder ins Wort fiel und sagte: "Wenn es gestattet ist, würde ich dazu gern etwas sagen..." Dies lies sich der Prüfer zwei mal gefallen um dann beim dritten mal loszupoltern: "Ich habe sie oft genug ausreden lassen, jetzt bin ich an der Reihe..."
Der zweite Prüfer unterdessen beteiligte sich nicht aktiv an der Abnahme, da dieser mit dem ausrechnen der Punkte aus der schriftlichen Prüfung beschäftigt war. Wie eine anschließende objektive Beratung der beiden stattfand ist mir ein Rätsel.

Auch war die Wertung der mitzubringenden Mappe welche die „Ausarbeitung zum Unterrichtsentwurf“ enthielt sehr willkürlich. Bei manchen Prüflingen wurde sie vollkommen auseinandergenommen, erhielt eine hohe Gewichtung und nahm sehr viel Zeit in Anspruch und bei anderen wurde sie auf den Tisch geschmissen mit den Worten: "Das Ding interessiert uns nicht."
Mitgebrachte Anschauungsmaterialien fanden keine Beachtung. Für die viele Zeit die einige investiert haben gehört es sich meiner Auffassung nach die Arbeiten anzusehen, aus Respekt und der Wertschätzung wegen.
Während meiner Darbietung verlief alles problemlos. Es gab nur zu beanstanden, dass ich mich nicht gut genug auf das Kernthema der Ausbildungssituation konzentriert hätte. Alle gestellten Fragen konnte ich zufriedenstellend beantworten. Umso verwunderter war ich, als mir 65 Punkte mitgeteilt wurden. Anscheinend unterliefen den Prüfern selbst Beurteilungsfehler wie Mildefehler (viele waren tatsächlich schlecht und bestanden), Fehler der Zentraltendenz (alle Ergebnisse lagen zwischen 45 und 65 Punkten) und Kontrastfehler (Zitat: "Ich habe eine andere Auffassung von Didaktik als Sie...").
Das Übel wurde schnell lokalisiert: Da alle! (hier könnte man eine Kollektivbewertung unterstellen) so schlecht waren muss es wohl am Dozenten gelegen haben. Dieser Aussage kann ich nicht nur vehement widersprechen, ich kann sie auch schriftlich widerlegen, da ich mir die Mühe gemacht habe und von jedem Lehrgang ein Lehrgangsprotokoll anfertigte.
Mein Fazit: Die vermittelten Lerninhalte aus dem Lehrbuch, wie z.B. die Vorbildfunktion, wurden von den Prüfern selbst weitestgehend missachtet. Somit verwundert es nicht, dass diese meiner Auffassung nach außer Stande waren die Inhalte korrekt zu bewerten.


Soviel zu meinen Prüfungen.
Die darauf folgenden Tage war ich sehr deprimiert, da man doch an seinen Leistungen zweifelt.
Durch meine Suche im Netz fand ich jedoch sehr viele Berichte, die meinen Erfahrungen ähnelten.
Das hat mich ein wenig aufgebaut und mir geholfen meine Ergebnisse hinzunehmen.
Da dies ein Forum ist wäre es natürlich schön, wenn ihr ebenfalls Missstände beschreibt, die euch während eurer Prüfung aufgefallen sind.

Denjenigen die ihre Prüfung noch vor sich haben wünsche ich natürlich viel Erfolg und hoffe, dass sie sich vielleicht ein wenig darauf vorbereiten können, dass eventuell auch von seiten der Prüfer etwas schief gehen kann.

Liebe Grüße

Georg
mistral
 
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Re: Defizite während der Prüfungen - Erfahrungsberichte

Beitragvon Reinhold Vogt » 17. Aug 2014, 17:17

Hallo, mistral,

danke, dass Sie sich die Mühe für diesen ausführlichen Bericht gemacht haben!

> "Es waren immer zwei Prüfer und drei Prüflinge im Raum."

Ein Satz, der gleich zwei Formfehler bei der Prüfung beschreibt. Jeder einzelne Formfehler ist ausreichend, um einen Widerspruch gegen die Prüfung einzulegen:

1. Die Prüfungskommission muss mit mindestens drei Prüfern besetzt sein (§ 4 AEVO i. V. m. § 40 BBiG).
2. Der praktische Teil der Ausbildereignungsprüfung darf höchstens 30 Minuten dauern (§ 4,3 AEVO); bei einer Gruppenprüfung ist es im Normalfall nicht möglich sicherzustellen, dass auf den einzelnen Prüfling tatsächlich höchstens 30 Minuten entfallen.

> "Auch war die Wertung der mitzubringenden Mappe welche die „Ausarbeitung zum Unterrichtsentwurf“ enthielt sehr willkürlich."

Hier wird ein weiterer Grund für einen Widerspruch gegen diese Prüfung genannt: Seit der Neuregelung der AEVO (seit mehr als fünf Jahren) gibt es keine Rechtsgrundlage mehr für die Bewertung des Konzeptes. Die Bewertung des Konzeptes ist schlicht rechtswidrig. Details siehe http://www.aevo-lernkartei.de/konzept-z ... gspruefung

Fazit:

Ihr Bericht ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Prüfer von IHKs und HwKs für sich in Anspruch nehmen, Prüflinge zu bewerten, obwohl sie selber inkompetent sind.

Das beschriebene Sozialverhalten entspricht im Übrigen nicht den Anforderungen von § 4 AEVO i. V. m. § 40 BBiG, nach denen die Prüfer ... sachkundig UND "für die Mitwirkung im Prüfungswesen geeignet sein" müssen.
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Re: Defizite während der Prüfungen - Erfahrungsberichte

Beitragvon mistral » 18. Aug 2014, 19:44

Sehr geehrter Herr Vogt,

vielen Dank für die Antwort und die Tipps.
Mein Prüfungsergebnis habe ich soweit akzeptiert.
Vielleicht hat jedoch ein anderer Prüfling, der nicht so viel Glück hatte wie ich, die Möglichkeit gegen sein Ergebnis mit Erfolg vorzugehen.

Mit freundlichen Grüßen
mistral
 
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